Reinigungstipps für alle Böden

Tipps zur Bodenreinigung im hygi.de Ratgeber

Reinigungstipps für alle Böden von Laminat, Parkett bis hin zu Fliesen und Teppichboden

Fakt ist, dass jeder Bodenbelag eine unterschiedliche Pflege benötigt. Und leider ist es manchmal mit einmal saugen und vielleicht noch wischen nicht getan. Um ein Top-Reinigungsergebnis und eine lange Lebensdauer des Bodens zu erhalten, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Wir sagen Ihnen, wie Sie ihre Böden blitzblank reinigen.

Schritt 1: Alle Böden saugen

Das haben alle Fußböden gemeinsam. Bevor es an weitere Arbeitsschritte beim Fußbodenreinigen geht, müssen alle Böden zuerst abgesaugt werden. Beim Saugen mit einem Staubsauger wird der grobe Schmutz und Staub entfernt. Sie sollten ihre Wohnung regelmäßig gründlich saugen. Lieber öfter saugen, als zu wenig. Mindestens jedoch einmal pro Woche, so bekommen Sie den Schmutz am besten von ihrem Boden. Steht kein Sauger zur Verfügung, dann können Sie den Schmutz auch mit einem Besen oder einem Trockenwischmopp zusammenkehren.

Schritt 2: Fußböden feucht reinigen

Mit Ausnahme des Teppichbodens werden nach dem Saugen mit dem Staubsauger alle anderen Böden feucht gewischt. Und zwar nicht nass, sondern nebelfeucht. Wringen Sie hierzu den Wischmopp oder das Wischtuch so aus, dass diese nicht mehr tropfen. Beim Wischen darf nur ein leichter Feuchtigkeitsfilm zu sehen sein. Kommt doch einmal Nässe auf den Boden, dann wischen Sie das überflüssige Wischwasser mit einem Tuch weg. So vermeiden Sie, dass Feuchtigkeit in die Fugen von Laminat oder Parkett dringt. Dies hätte zur Folge, dass der Boden aufquillt und sich wölbt.

So wischen Sie Laminatböden richtig

Auch hier gilt es, den Laminatboden zuerst abzusaugen. Haben Sie den groben Schmutz mit dem Staubsauger oder Besen beseitigt, dann kommt Step 2. Jetzt wird nebelfeucht gewischt. Mischen Sie das Wasser mit einem Laminatreiniger / Laminatpflegemittel. Halten Sie sich unbedingt an die Dosierungsempfehlung des Herstellers auf dem Etikett des Laminatreinigers. So nehmen Sie immer genau die richtige Menge des Laminatputzmittels und vermeiden, dass sich ein Schmierfilm auf dem Laminatboden bildet oder unschöne Streifen entstehen. Wischen Sie überschüssige Flüssigkeit immer sofort auf, damit keine Flecken beim Laminatbodenreinigen überbleiben. Laminatreiniger werden niemals direkt auf den Fußboden aufgetragen. Reicht das Wischwasser nicht aus, um bestimmte Flecken zu beseitigen, dann nehmen Sie ein Mikrofasertuch zur Hilfe. Geben Sie dann ein wenig Reinigungsmittel auf das Tuch. Idealerweise etwas Laminatreiniger und reiben dann den Fleck vorsichtig weg. Bitte verwenden Sie niemals Scheuermilch, Bürsten oder Schwämme bei der Laminatreinigung. Damit zerkratzen Sie diesen empfindlichen Fußboden aus Laminat nur.

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Holzböden aus Parkett oder Dielen schonend reinigen

Jetzt kommt es erstmal darauf an, ob Sie einen versiegelten oder ein unversiegelten bzw. geölten Parkettboden reinigen wollen. Hier gibt es nämlich Unterschiede, die bei der Reinigung zu beachten sind. Versiegelte Parkettböden haben eine Schutzschicht auf der Oberfläche. Hierdurch wird vermieden, dass Staub und Schmutz, sowie Feuchtigkeit in das Parkett eindringen. Versiegelte Parkettböden sind also wesentlich pflegeleichter, als unversiegelte oder geölte Parkettböden. Sie können ihren empfindlichen Parkettboden schonen, indem Sie diesen zwar täglich trocken reinigen, aber nur einmal in der Woche wischen. Hierzu können Sie einen speziellen Parkettreiniger verwenden. Unversiegelter Parkettboden sollte einmal im Monat mit einem Hartwachs gewachst oder gebohnert werden. Dielenböden sollten ebenfalls regelmäßig mit einem speziellen Öl oder Wachs bearbeitet werden. So kann der Dielenboden nämlich Schmutz und Feuchtigkeit besser abweisen. Bei unversiegelten Holzböden sollten grundsätzlich schonende Fußbodenreiniger verwendet werden, damit diese das empfindliche Holz des Bodens nicht austrocknen.

Fliesen sind unkompliziert zu reinigen

Wer es bei der Reinigung und Pflege des Fußbodens einfach haben will, der wählt in seinem Haus oder seiner Wohnung Fliesen als Bodenbelag aus. Nach dem Saugen können die Fliesen mit einem Wischmopp nass abgewischt werden. Bitte beachten Sie noch folgendes: Heißes Wasser löst Verschmutzungen zwar besser, aber die Dämpfe des Reinigungsmittels werden durch heißes Wasser auch mehr verteilt und es kann zu Gesundheitsschädigungen kommen. Damit keine Schlieren und Streifen auf dem Boden sichtbar bleiben, sollte auch auf Fliesen nicht zu viel Wischwasser benutzt werden, . Denken Sie gerade bei der Reinigung von Fliesen daran, dass das Wischwasser regelmäßig gewechselt wird, da sich Schmutz in den Fliesenfugen ansammelt und schwer wieder entfernt werden kann.

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Korkböden sind nicht gerade leicht zu reinigen

Zur Reinigung eines Korkbodens benutzen Sie am besten einen Wischmopp aus Mikrofasern. Die Mikrofaser saugt sich nicht so schnell mit Wasser voll. So vermeiden Sie unnötige Wasserflecken auf ihrem Korkboden. Für die Grundreinigung eines Korkbodens verwenden Sie einen handelsüblichen Korkreiniger. Gewischt werden sollte der Korkboden einmal in der Woche. Pflegen Sie den Korkboden alle vier bis acht Wochen mit einem speziellen Reiniger. Für versiegelte Korkböden können Sie Lackseife benutzen. Für geölte Korkböden empfehlen wir eine Boden schonende Holzseife.

PVC-Böden vor dem Stumpf sein schützen

Ist der PVC-Boden stumpf oder glanzlos, dann wurde er wahrscheinlich zu wenig geputzt. PVC Böden sind grundsätzlich unempfindlich und die Pflege ist sehr einfach. Benutzen Sie einen PVC-Reiniger für ihre PVC-Fußböden, so bleibt dieser lange glatt und glänzend.

Nützliche Tipps zur gründlichen Teppichreinigung finden Sie hier!

Gründliche Teppichreinigung

Alle 2–3 Jahre ist es sinnvoll den Teppich gründlich zu reinigen. Hierbei sind die unterschiedlichen Teppichmaterialien zu unterscheiden.

Naturfaserteppiche pflanzlichem und tierischem Ursprungs reinigen und pflegen

Bei Naturfaserteppichen gibt es pflanzliche und tierische Produkte:

Naturfaserteppiche mit pflanzlichen Ursprung

Naturfaserteppiche pflanzlichen Ursprungs können aus den folgenden Materialien sein:

  • Sisalteppiche
  • Seegrasteppiche
  • Kokosfasernteppiche
  • Juteteppiche
  • Baumwolleteppiche
  • Hanf



Naturfaserteppiche tierischen Ursprungs

Naturfaserteppiche tierischen Ursprungs können aus folgenden Materialien sein:

  • Seide
  • Wolle
  • Leder


Bei Naturfaserteppichen aus tierischen Produkten ist bei der Reinigung folgendes zu beachten:
Wollteppiche dürfen nicht imprägniert werden. Es sollten auch keine alkalischen Reiniger verwendet werden, da diese den Teppich einfetten und bleichen.

Weitere Tipps für die Reinigung von Hartböden

Hartböden richtig reinigen

Es gibt verschiedenste Hartböden. Um diese richtig reinigen und pflegen zu können, ist es wichtig sich vorab über die Eigenschaften der Hartböden zu informieren. Denn die unterschiedlichen Materialien verlangen auch unterschiedliche Vorgehen bei der professionellen Reinigung. Zu unterscheiden sind Hartböden aus Naturstein, Keramik- und Steinfliesen , PVC, Kautschuk, Vinyl, Linoleum und Holzparkett. Textile Bodenbeläge, wie Teppiche, werden nicht zu den Hartböden hinzugezählt.

Wasserfeste Bodenbeläge richtig reinigen

Wasserfeste Bodenbeläge sind leicht und schnell durch Saugen oder Wischen zu reinigen. In der Regel haben diese eine glatte, recht unempfindliche Oberfläche. Hartböden mit einer wasserfesten Oberfläche sind beispielsweise aus PVC, Linoleum oder Kautschuk. Meist sind diese mit einer Polymerbeschichtung versiegelt, wodurch ihre Reinigungsfähigkeit noch erhöht wird. Auch Steinböden zählen zu den wasserfesten Bodenbelägen. Die gängigste Art der Verschmutzung von Hartböden sind Straßendreck, Staub oder Abrieb von Schuhen. Man spricht hier von einer mittelschweren Verschmutzung. In Räumen mit stärkerer Verschmutzung oder in Nasszonen werden oftmals Fliesen verlegt. Gängig sind hier Keramikfliesen oder Feinsteinzeugböden, die entweder rutschhemmend, matt, glänzend bis hin zu hochglänzend sind. Um diese dicht und widerstandsfähig gegenüber Chemikalien zu machen, werden die Fugenmaterialien mit Kunststoffen versetzt.

Welche Materialien werden für die Reinigung von Hartböden verwendet?

Wir empfehlen bei der Hartbodenreinigung die Verwendung von Reinigungstextilien aus Mikrofasern. Früher erfolgte die Reinigung im zweistufigen Reinigungsverfahren meist mit Reinigungstextilien aus Baumwolle. Mit Mikrofaserreinigungstüchern kann die Bodenreinigung im einstufigen Verfahren erfolgen. Das spart Zeit und Kraft. Mikrofasertücher können mit ihren kleinen Fasern die Oberfläche in einem Arbeitsgang benetzen, den Schmutz annehmen und aufnehmen. Moderne Reinigungsmittel unterstützen die Wirkung der Reinigungstücher aus Mikrofasern und erleichtern das Wischen von Hartböden.

Moderne Reinigungsmittel mit breitem Wirkungsspektrum verwenden

Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Verschmutzungen und Materialien, daher müssen moderne Fußbodenreiniger ein breites Wirkungsspektrum erfüllen. Um Kalkablagerungen auf den gereinigten Böden zu verhindern, werden die unterschiedlichen Wasserhärten des benutzen Wassers in den Reinigern gebunden. Mit den in den Reinigungsmitteln enthaltenen Tenside werden die Verschmutzungen von den Oberflächen gelöst. Ein angenehmer Duft wird durch die Zugabe von Parfüm erreicht. Wischpflegemittel enthalten Pflegesubstanzen. Dies können wasserlösliche Polyme sein. Die Pflegemittel sorgen zum einen für eine bessere Optik des Fußbodens und zum anderen legen Sie einen Schutzfilm auf die Oberfläche, der vor schneller Wiederverschmutzung des Bodens schützt.
Fest steht also, dass durch die Verwendung eines modernen Reinigungsmittels bei der Reinigung von Hartböden ein verringerter Arbeitsaufwand geleistet werden muss.

So reinigen Sie einen Kautschukboden

Kautschukböden sind häufig in öffentlichen Einrichtung oder Krankenhäusern zu finden. Jährlich sollten diese Gummiböden eine Grundreinigung erhalten und anschließend mit einer selbstvernetzenden Polymerdispersion behandelt werden, damit sie wieder versiegelt sind. Oftmals ist aber eine Grundreinigung so nicht möglich, da der entsprechende Bereich mehrere Tage nicht betreten werden darf. In Krankenhäusern, wo die Betten ständig belegt sind, ist das dann so nicht möglich. Hier werden Reiniger mit starker Dispergiewirkung eingesetzt. Der Schmutz kann damit aus den Poren des Kautschukbodens gesogen werden. Es können aber auch moderne Trockengrundreiniger eingesetzt werden. Der Vorteil ist, dass diese nicht nachgespült werden müssen. Es wird nämlich nur die obere Polymerschicht, in der sich der Schmutz befindet, abgenommen. Zur täglichen oder wöchentlichen Reinigung eines Kautschukbodens hat sich die Kombination aus dem Einsatz eines Diamantschleifpad-Systems, eines lösungsmittelhaltigen Grundreinigers und einer modernen Wischpflege bewährt. So wird der Kautschukboden gereinigt und verdichtet. Es wird eine glatte Oberfläche erzielt, die den Schmutz nicht in poröse Strukturen eindringen lässt.

So reinigen Sie Böden aus PVC in Holzoptik

PVC Böden in Holzoptik gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Sie stellen allerdings auch hohe Anforderungen an die Reinigung. PVC Böden in Holzoptik haben eine hohe Strukturierung, in der sich Schmutz gut ablagern kann. Hinzu kommt, dass sich die Strukturen oft nicht in einer einheitlichen Richtung befinden, sodass beim einstufigen Wischen nicht jede Stelle gereinigt werden kann. Das Reinigen von Strukturböden erfordert also mehr Zeit, als das Reinigen von glatten Böden. Der Einsatz von starken Reinigungsmitteln mit hoher Schmutzlösekraft, sowie die Anwendung des zweistufigen Wischverfahrens sind hier vonnöten. Oftmals muss auch über den Einsatz einer Reinigungsmaschine nachgedacht werden. Für die Reinigung von strukturierten Oberflächen haben sich Melaminpads bewährt. Mit diesen kann eine hohe mechanische Wirkung erzielt werden, die bis in die Tiefe der strukturierten Böden gelangt und den Schmutz gründlich entfernt.

So reinigen Sie einen Fliesenboden

Fliesen sind sehr robust und resistent gegen viele Chemikalien. Das macht Sie beständig gegen den Einsatz von Reinigern mit sehr hohem oder auch sehr niedrigem PH-Wert. Fliesen oder Feinsteinzeug sind in Sanitärräumen, Badezimmern oder Küchen zu finden. Da Sie sehr unempfindlich gegen Kälte sind, werden Sie auch oft im Außenbereich oder Kühlbereich verlegt. Wenn allerdings die Fugen falsch verlegt werden, dann sind die Fliesenzwischenräume schwer zu reinigen und Schmutz sammelt sich an. Um den Schmutz besser aus den Poren befreien zu können, ist es empfehlenswert bei der Unterhaltsreinigung von Fliesen einen Reiniger mit hoher Dispergiewirkung zu verwenden. Um die anorganischen und organischen Verschmutzung besser zu lösen, können auch leicht alkalische Reiniger eingesetzt werden. Das Schrubben von Fliesen ist nicht erforderlich, da der herkömmliche Schmutz durch den Einsatz eines modernen Reinigungstextils und dem passenden Fußbodenreiniger problemlos gelöst wird. Durch das Schrubben mit harten Borsten kann höchstens der Bodenbelag geschädigt werden. Verwenden Sie also lieber weiche Bürsten, weiche Pads oder weiche Mikrofasertextilien. Nutzen Sie zwei unterschiedliche Reinigungsprodukte. Mit einem alkalischen Reiniger werden die Verschmutzungen auf dem Hartboden abgelöst. Beachten Sie die entsprechende Einwirkzeit. Jeder Hersteller gibt mit den Anwendungshinweisen auf den jeweiligen Produkten hierzu Empfehlungen. Bewährt hat es sich den Reiniger mindestens 10 Minuten einwirken zu lassen. Danach sollte der Boden gründlich mit Wasser gespült werden und anschließend mit einem sauren Grundreiniger nachbehandelt werden um Kalkablagerungen zu vermeiden.

Flächendesinfektionsmittel bei der Reinigung in sensiblen Bereichen verwenden

In sensiblen Bereichen, wie Krankenhäusern, Altenheimen oder Küchenbereichen muss der Boden nach der Reinigung desinfiziert werden. Durch die Desinfektion wird vermieden, dass es zu einer Keimausbreitung kommt. Bei der Anwendung des Desinfektionsmittels kommt es auf die Konzentration und die Einwirkzeit an, damit das Desinfektionsmittel seine gewünschte Wirkung erzielt. Achten Sie beim Kauf von Desinfektionsmittel auf deren Zertifizierung. Der Verband für Angewandte Hygiene (VAH) und der Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) haben Listen veröffentlicht, auf denen die Produkte mit entsprechenden Zertifikaten aufgeführt sind.

 

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